Xenos
Büdingen – geführte Stadtbesichtigung Jugendbereich

Betrachtungen einer mittelalterlichen Stadt. Junge Erwachsene der WAUS GmbH, die an berufsvorbereitenden Projekten teilnehmen, entdeckten während einer Stadtführung historische Gassen und malerische Winkel.Wissenswertes und Geschichten aus längst vergangener Zeit bildeten den Rahmen für einen spannenden spätsommerlichen Tag.

 

BJugendbegegnung Frankfurt-Breslau (AIM, KJHG)

Frankfurt/Main - Wrocław Grenzüberschreitendes Workcamp

Teil 1: Begegnung in Frankfurt
In diesem grenzüberschreitenden Workcamp trafen sich 23 junge Erwachsene aus Polen und Deutschland zunächst in Frankfurt, um die Mainmetropole und Sehenswürdigkeiten der Region im nahen Taunus zu erkunden. Ausgangspunkt aller Exkursionen war das Schullandheim des Goethe-Gymnasiums in Oberreifenberg auf dem Feldberg, in dem die Gruppe untergebracht war. Höhepunkte der ersten Woche waren eine Spurensuche und ein Arbeitseinsatz auf den Kriegsgräberstätten auf dem Frankfurter Hauptfriedhof, Workshops zur deutsch-polnischen Geschichte sowie ein Besuch beim deutschen Poleninstitut in Darmstadt. Weiter wurde der Flughafen Frankfurt als bedeutender Wirtschaftsfaktor der Rhein-Main Region und internationales Drehkreuz als touristischer Programmpunkt besichtigt. Als historisch ergänzenden Aspekt gab es dazu eine Spurensuche auf dem Lehrpfad zum ehemaligen KZ-Außenlager Walldorf. Dorthin wurden 1.700 jüdische Mädchen und Frauen wurden 1944 aus Ungarn verschleppt, die am Frankfurter Flughafen Ausbau- und Reparaturarbeiten an den Rollbahnen verrichten mussten.

Teil 2: Rückbegegnung in Wrocław
Nach einer Woche ging es zusammen nach Wrocław (Breslau). Die pulsierende Studentenstadt ist wie die Region bis heute geprägt durch kulturell vielfältigste Einflüsse. In verschiedenen Workshops und Projekten konnten sich die Teilnehmenden dort noch besser kennen lernen, sich mit der gemeinsamen Geschichte beschäftigen und Ideen der gemeinsamen Zukunft diskutieren. Ein Besuch bei der Gesellschaft der deutschen Minderheit in Niederschlesien und das Treffen mit einer Zeitzeugin verdeutlichte den Jugendlichen die  Auswirkungen von Krieg und Gewaltherrschaft auf einzelne Menschen, die bis in die heutige Zeit reichen. Vorher beschäftigten sich die Teilnehmenden in einem Workshop ausführlich mit der Thematik Mehrheiten und Minderheiten in einer Gesellschaft. Übungen verdeutlichten das eigene Verhalten in solchen Rollenmustern. Neben diesem inhaltlichen Schwerpunkt blieb aber auch ausreichend Zeit, die Stadt Wrocław und die Region zu erkunden. So gab es ein Stadtentdeckungsspiel, einen Besuch im Panorma von Racławice, eien Kanufahrt auf der Oder und einen Ausflug auf die Schneekoppe. Untergebracht waren wir im Hostel Angelus Silesius, das von unserer Partnerorganisation geführt wird.


Jugendbegegnung mit hessischen Auszubildenden
Besonders erwähnenswert ist die Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft des Wetteraukreises WAUS GmbH in der Jugendbegegnung. Die deutsche Teilnehmendengruppe setzte sich aus 10 Auszubildenden zusammen, die dort unter besonderer fachlicher Förderung und pädagogischer Betreuung eine Ausbildung zum Maler und Lackierer beziehungsweise Raumausstatter absolvieren, um so eine langfristige berufliche Perspektive zu entwickeln. Zwei Ausbilder begleiteten die Gruppe. Die Fahrt fand für die Auszubildenden im Rahmen der Ausbildung zur Förderung von sozialen Fahigkeiten, historisch-politischer Bildung und interkultureller Kompetenz statt. Bei den polnischen Teilnehmenden handelte es sich um Schülerinnen, Studentinnen und junge Arbeitnehmerinnen, die sich in freier Ausschreibung zur Teilnahme anmelden konnten. Trotz der Heterogenität der Teilnehmendengruppen klappte die Zusammenarbeit sehr gut und alle Jugendlichen interagierten mit großer Offenheit, großer Neugierde und breitem Interesse.
Weitere Informationen zum Ausbildungsprojekt für Jugendliche mit besonderem Förderungsbedarf im Wetteraukreis finden sie hier.
Konzipiert, begleitet und angeleitet wurde die Begegnung vom deutsch-polnischen Referierendenteam Magdalena Zatylna und Konstantin Dittrich.
Partnerorganisation in Polen Die Begegnung wurde vom Volksbund in Kooperation mit der Bildungsstätte Dom Spotkań im. Angelusa Silesiusa organisiert.

Besuch des alten jüdischen Friedhofs in Frankfurt

Freie Gewerkeschaften und Demokratie

Wer geraden Wegs wandelt, ziehe in Frieden…

27.05.2011: Eine große Zahl Jugendliche und junge Erwachsene aus berufsvorbereitenden Projekten und Berufsausbildung der WAUS GmbH besichtigte den historischen jüdischen Friedhof in Frankfurt am Main und informierte sich unter fachkundiger Führung über bedeutende Persönlichkeiten die an diesem Ort ihre letzte Ruhestätte gefunden haben

 

 
„Die 99 Namen Allahs“ - Jugendliche besuchen Moschee


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Respekt" organisierte die Fachstelle Jugendarbeit einen Besuch in der Friedberger Moschee. Eingeladen waren Jugendliche ab dem achten Schuljahr. Die Besucherinnen und Besucher waren von der Schönheit der Moschee und den Informationen von Adem Duru, Imam der Ayasofya Moschee, beeindruckt.

Imam Adem Duru und die Besucherinnen und Besucher der Ayasofya Moschee in Friedberg. "Respekt" ist eine fünfteilige Veranstaltungsreihe, die sich mit der Vielfalt unserer Welt auseinandersetzt. "Sie will dazu beitragen, dass Fremdes entdeckt, Eigenes überdacht und Fragen beantwortet werden", erläutert Erster Kreisbeigeordneter und Jugenddezernent Oswin Veith: "Was wissen wir über die anderen und was über uns selbst, wie entstehen Vorurteile und wann wird aus Vorurteilen Diskriminierung. Was hindert und was fördert unsere Begegnung mit anderen." Der Besuch in der Friedberger Moschee sollte als Gelegenheit dienen, in einen interreligiösen Dialog miteinander zu treten, oder einfach nur die Neugier zu stillen. Adem Duru ist der Imam der Aysasofya-Moschee und damit Vorbeter und geistliches Vorbild der muslimischen Gemeinde. Der Imam ist für maximal fünf Jahre in Deutschland eingesetzt und geht im Anschluss danach wieder zurück in die Türkei. Übersetzt wurde Duru von Ilhan Göcmen, der seit 43 Jahren in Deutschland lebt, zweiter Vorsitzender der Gemeinde ist und viel über das Leben eines "deutschen Türken" erzählen konnte. Adem Duru informierte ausführlich über die fünf Säulen des Korans, die muslimischen Gebetsrituale und die muslimische Gemeinde in Friedberg. So kommen zum traditionellen Freitagsgebet rund 500 Personen in die Wetterauer Moschee. Die meisten kommen aus Familien türkischer Herkunft. Duru erläuterte die die Bedeutung des Freitagsgebets in der Gemeindearbeit und als Bestandteil des Glaubens. Die Jugend solle künftig noch mehr in das Gemeinschaftsgeschehen einbezogen werden, zum Beispiel durch Einrichten eines Internet-Cafes. "Türkische Familien haben genauso wie deutschen mit dem Auseinanderfallen der Familien zu kämpfen", sagt Adem Duru. Dem wolle er und seine Gemeinde entschieden entgegen treten. Beim gemeinsamen Teetrinken im Gemeindesaal hatten die Jugendlichen viele weitere Fragen. Ein deutsches Mädchen berichtete, dass sie einen moslemischen Freund hätte, mit dessen Eltern es für sie schwierig sei in Beziehung zu treten. Adem Duru erläuterte, dass eine Beziehung zwischen einem Muslim und einer Nicht-Muslima laut Koran grundsätzlich möglich sei, da der Junge/Mann als Träger der Religion gelte. Trotzdem könnten aufgrund kultureller Unterschiede und mangelndem gegenseitigem Respekt Probleme entstehen. Der Imam sprach sich für gegenseitigen Respekt, kulturellen Austausch und Offenheit im Gespräch aus. Wichtig sei ihm die Botschaft: "Du darfst nicht trennen."


Die Reihe "Respekt" ist in die Veranstaltungen im Rahmen des Programms Xenos im Wetteraukreis eingebettet.

Pia Schurg, Pädagogin der Gemeinnützigen WAUS GmbH nahm mit interessierten jungen Erwachsenen aus berufsvorbereitenden Projekten, an dem Besuch der Moschee teil. Sie berichtete über den freundlichen Empfang durch die Gemeinde-mitglieder und schilderte den Besuch als wichtige Möglichkeit, Einblicke zu gewinnen, Kontakte zu knüpfen und in den interkulturellen Dialog einzutreten.

Wetterauer Wochen

Freie Gewerkeschaften und Demokratie

» download "Artikel"

 

 

 

 

 

 

Bad Vilbeler Anzeige

Musik als Lebensschule

» download "Artikel"

 

 

 

 

 

 

 

Kreis-Anzeiger

Xenos: Großer Lob für angagierte Projektarbeit

» download "Artikel"

 

 

 

 

 

 

 

 

Bad Vilberer Neue Presse

Kein Abschluss ohne Anschluss

» download "Artikel"

 

 

 

 

 

 

 

Wetterauer Zeitung

Sieben Stunden Musik

» download "Artikel"

 

 

 

 

 

 

 

Wetterauer Zeitung

Das ich die Nazi-Gräul überlebt habe, ist ein Wunder

» download "Artikel"

 

 

 

 

 

 

 


Bad Vilbeler Neue Presse

Vilbeler und Karbener Schüler erhalten Einblick in die Berufswelt

» download "Artikel"

 

 

 

Wetterauer Zeitung

Rechtsradikalismus als pädagogiische Herausforderung

» download "Artikel"