Aktuelles

WAUS bezieht nun Ökostrom

Geschäftsführer Andreas Grau nahm in Friedberg das Zertifikat entgegen

„Da wir den Begriff Umwelt in unserem Namen tragen, ist es für uns selbstverständlich, jetzt auf Ökostrom umzustellen.“ In Friedberg unterschrieb Andreas Grau, Geschäftsführer der WAUS, der gemeinnützigen Wetterauer Beschäftigungsgesellschaft für Arbeit, Umwelt und Soziales, nun einen Stromlieferungsvertrag mit der ovag Energie AG. Alle Gebäude der WAUS, in Friedberg, Büdingen und Echzell, beziehen ihren Strom von dem kommunalen Versorger ovag Energie AG ab sofort über den Tarif „ovag-Natur“, zu einhundert Prozent und zertifiziert aus regenerativen Quellen.

„Schon in der Vergangenheit waren wir stets zufrieden mit der Abwicklung im Rahmen unserer Zusammenarbeit“, attestierte Arndt Kolk, zuständig für das Gebäudemanagement bei der WAUS, Dirk Bommersheim vom Vertrieb der ovag Energie AG. Dieser überreichte Kolk und Andreas Grau ein Zertifikat welches den Bezug des Ökostroms dokumentiert. „Außerdem liegt es für uns nahe, dass wir unsere Energie bei einem Partner suchen, der ebenfalls der kommunalen Familie angehört“, so .

 

WAUS in Friedberg, v.l.: Arndt Kolk, Andreas Grau und Dirk Bommersheim

Infotag - Beruflicher Wiedereinstieg
Freitag den 12. November 10.00 – 16.00 Uhr
Plenarsaal im Kreishaus am Europaplatz in Friedberg


Aufgrund der großen Resonanz im vergangenen Jahr, wird der Infotag vom Wetteraukreis, Fachdienst Frauen und Chancengleichheit in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, JobKOMM GmbH, vhs-wetterau und den gemeinnützigen Trägern von Maßnahmen wie dem BWHW e.V., der FAB gGmbH, dem RDW und der Gemeinnützigen WAUS GmbH auch in diesem Jahr durchgeführt.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert diese Veranstaltungen mit Sachmitteln.
Den Besucherinnen und Besuchern wird ein umfangreiches Programm geboten. In Talkrunden formulieren Arbeitgeber ihre Erwartungen an Wiedereinsteiger/innen. Der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit stellt vor, welche Berufsfelder Zukunft haben.
Außerdem gibt es im Plenarsaal sogenannte Themeninseln mit Infoständen, Bewerbungsmappen-Check, Beratung zur Existenzgründung, zum Arbeitsrecht und zur Rente, Kurzprofiling und flexible Angebote der Kinderbetreuung sowie Tipps bei der Jobsuche. In Workshops geht es u. a. um Kompetenzerfassung für Migrantinnen, um das erfolgreiche Vorstellungsgespräch, um den Umgang mit dem Internet bei der Jobsuche und es gibt Tipps, wie das berufliche Comeback zu meistern ist.

Es wird eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten.

Das ausführliche Programm liegt in unseren Betriebsstätten in Friedberg und in Büdingen für Sie bereit.


Interkulturelle Wetterau:

WAUS beteiligt sich an der Interkulturellen Woche und unterstützt mit Aktionen  ein friedliches und  respektvolles Miteinander.
Feine Kunst im kleinen Raum: Unsere aRtBOx vormals ein Schiffscontainer, bietet Ausstellungsfläche für Kunstwerke von Menschen, die in der Wetterau eine neue Heimat gefunden haben. Während der Interkulturellen Woche hat die aRtBOx ihren Standort vor dem Kreishaus am Europaplatz in Friedberg.


Nach einer Vorbereitungsphase u.a. durch eine Dozentin der deutschen Kriegsgräberfürsorge, reist eine Gruppe von 17 jungen ProjektteilnehmerInnen zur Gedenkstätte Lommel nach Belgien. Es ist die größte Kriegsgräberstätte des zweiten Weltkrieges im westeuropäischen Ausland.
Die Gruppe leistet Pflegearbeiten an den Grabstätten und erfährt viel über eine Zeit, die durch Krieg und Gewalt geprägt war. Die Inschrift in der Kapelle lautet:

„Öffne Dein Herz vor dem Opfer unserer Toten. Bewahre in Deinem Gewissen die Mahnung der Kreuze zum Frieden.“

Als besonders beeindruckend schildern sie den Besuch der KZ-Gedenkstätte Breendonk.

 

WAUS beteiligt sich mit einem Informationsstand an der Landesgartenschau in Bad Nauheim. Präsentiert wird das Landgasthaus Solmser Hof in Echzell mit seinem kulinarischen Angebot.  Darüber hinaus wird über die vielfältigen Dienstleistungen der WAUS Auskunft gegeben und kreative Ideen aus Holz zum Staunen und Anfassen ausgestellt.      


Im August findet eine Ausstellung in den Geschäftsräumen der WAUS GmbH in Friedberg zum Thema Neofaschismus in Deutschland statt.  Der  Zeitzeugenbericht des Werner Bab, ein Überlebender des Holocaust und umfangreiches kostenlos zur Verfügung gestelltes Informationsmaterial der Bundeszentrale für politische Bildung runden die Veranstaltung ab.

„Mit den Augen ein Gemälde schaffen.“

Auf Spurensuche  im historischen Friedberg: Junge Erwachsene aus verschiedenen Herkunftsländern fangen reizvolle Impressionen ein, besichtigen die Burganlage, das Wetteraumuseum und das Judenbad. 

 

„Gemeinsam in einem Boot- gegen Rechtsextremismus und rechte Gewalt“

Paddeln für Integration und Vielfalt: WAUS beteiligt sich gemeinsam mit der Nachschule Butzbach und  der Kennedy-Schule Bad Vilbel an einer fröhlichen Paddeltour auf der Nidda. Prominentester Teilnehmer Ist Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith, der spontan einigen Jugendlichen zur Hilfe kam, als deren Boot kenterte. Die Jugendlichen waren dank seines Einsatzes schnell wieder zurück in ihrem Boot.         
         

 

In diesem Zeitraum findet regelmäßig ein Malworkshop in der WAUS GmbH in Friedberg statt. Die TeilnehmerInnen bestehen aus jungen Erwachsenen unterschiedlicher Herkunftsländer, die sich in Berufsausbildung und in berufsvorbereitenden Maßnahmen befinden. Der Phantasie freien Lauf lassen, die Landschaft in sich zu entdecken und durch eine künstlerische Aktivität einen Beitrag zu Multikulturalität und Vielfalt leisten, ist Ziel dieses Workshops. Während der interkulturellen Woche sowie zum Jahresende sind Ausstellungen geplant, bei der die Werke der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen.    

 


Das Bundesprogramm XENOS integriert Aktivitäten gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in arbeitsmarktbezogene Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen (Berufs-)Schule, Ausbildung und Arbeitswelt. Abgeleitet vom altgriechischen xénos - der Fremde, der Gastfreund - steht der Name des Programms für Toleranz, Weltoffenheit und zivilgesellschaftliches Engagement.
XENOS ist Teil des Nationalen Integrationsplans der Bundesregierung und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem Europäischen Sozialfonds und durch den Wetteraukreis gefördert.

 

 

Wetterauer Weg zum Berufsabschluss – In 2 Stufen zum Berufsabschluss wird als Maßnahme der Förderung beruflicher Weiterbildung nach AZWV zertifiziert.

 

 

 

 

WAUS erhält Auszeichnung als "Ausbildungsbetrieb 2009 - Qualität durch Ausbildung" der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg.

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG

Erster Kreisbeigeordneter Veith: WAUS erreicht wieder Gewinnzone

Was vor Jahresfrist noch undenkbar schien haben Sozialdezernent Oswin Veith und WAUS-Geschäftsführer Andreas Grau geschafft: Die Wetterauer Beschäftigungsgesellschaft Arbeit Umwelt und Soziales ist auf die Erfolgsspur zurückgekehrt. Möglich wurde dies durch konsequente Konsolidierung und das Aufgeben unrentabler Bereiche.


Sofagarnitur für 60 Euro incl. Lieferung. Das Secondhand Kaufhaus der WAUS trug maßgeblich zum positiven Jahresergebnis der gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft bei

"Im Geschäftsjahr 2009 konnten wir einen operativen Gewinn von rund 300.000 Euro realisieren, das ist ein überwältigendes Ergebnis, zumal wir im Wirtschaftsplan noch von einem operativen Fehlbetrag von 226.000 Euro ausgehen mussten. Das Jahr 2008 schloss gar mit einem Defizit von 560.000 Euro ab". Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith, Aufsichtratsvorsitzender der gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft ist sichtlich stolz auf das erreichte Ergebnis.

Für das positive Ergebnis sind überwiegend die beiden Secondhand-Kaufhäuser in Friedberg und Büdingen verantwortlich. "Hier haben wir richtig gut gewirtschaftet", erläutert WAUS Geschäftsführer Andreas Grau. Sorgen bereiten hingegen die Bereiche Gebäudereinigung, Haushandwerk und das Lehrrestaurant Solmser Hof. "Für das laufende Jahr haben wir einen konservativ gestalteten Wirtschaftsplan vorgelegt. Wir gehen nicht von übertriebenen Gewinnerwartungen aus und kalkulieren, dass es auch einmal zu Rückschlägen kommen kann", so Grau. Unsicherheit bestehe insbesondere bei Maßnahmen zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes, die die Bundesagentur für Arbeit ausschreibt. Die noch offene Frage der Trägerschaft von Jobcentern ist ebenfalls ein Unsicherheitsfaktor. "Ich erwarte aber, dass wir mit positiven Ergebnissen an den Ausschreibungen sowohl der JobKOMM als auch der Agentur für Arbeit teilnehmen werden und damit die wirtschaftliche Basis der WAUS verbreitern werden.

Mehr Arbeitsgelegenheiten und 39 Auszubildende
Positiv im Sinne der Angebote für langzeitarbeitslose Menschen hat sich die Erhöhung der Durchschnittsbelegung im Bereich der Arbeitsgelegenheiten von 105 auf 135 ausgewirkt. Der Stellenplan der WAUS weist 139 sozialversichungs-pflichtige Arbeitsplätze aus. 39 davon werden von jungen Leuten in Ausbildung für verschiedene Berufe besetzt. Wichtigstes Ziel der WAUS ist es, Arbeits- und Ausbildungssuchende Menschen im Wetteraukreis so zu fördern, betreuen und zu qualifizieren, dass diese einen Arbeits- beziehungsweise einen Ausbildungsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt finden und besetzen können. "Wir wollen, dass die Menschen unabhängig von öffentlicher Alimentierung ein selbst bestimmtes Leben mit einer aktiven Teilnahme an unserer Gesellschaft führen können. Als Mittel zum Zweck betreiben wir Einrichtungen wie etwa den Solmser Hof oder eine Malerwerkstatt. Es ist aber nicht originäre Aufgabe der WAUS ein Restaurant zu betreiben oder Malerarbeiten auszuführen", bekräftigt Sozialdezernent Veith.  

Veith: "Erwarten auch für 2010 positives Ergebnis"
Für das laufende Jahr rechnen Geschäftsführer Grau und Aufsichtsratsvorsitzender Veith mit einem operativen Gewinn von rund 75.000 Euro. "Die Erlöse stammen zu zwei Dritteln aus Maßnahmen der verschiedenen Träger und zu einem Drittel aus den Erlösen der Zweckbetriebe, vor allem der Dienstleistungen und aus dem Möbelbereich. Insgesamt wurden Erlöse in einem Volumen von rund fünf Millionen Euro erzielt, dem stehen Ausgaben für Personal und Materialaufwand sowie sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 4,97 Millionen Euro gegenüber. Insgesamt haben wir ein positives Betriebsergebnis in Höhe von 75.600 Euro erreichen können. Wie groß der Sprung nach vorne für die WAUS ist, zeigt ein Blick zurück. Für das Vorjahr war noch ein Defizit in Höhe von 226.000 Euro eingeplant. Die Zahlen, die wir jetzt vorlegen können, sind eine großartige Verbesserung, die wir gemeinsam mit Geschäftsführer Andreas Grau realisieren konnten", so abschließend Sozialdezernent Oswin Veith.

Quelle: der Wetteraukreis, erstellt am: 2010-01-15


Archiv
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002